Der Verein fokussiert sich im Wesentlichen auf Bildung der Kinder in der Schule und Vorschule, Gesundheitsvorsorge und Schutz der Frauen/Mädchen während der Geburts- und Menstruationszeiten. Ab dem Jahr 2016 wurde durch den Verein eine Grundschule für Kindergarten Gruppen und 8 Schulklassen ins Leben gerufen. Heute besuchen mehr als 200 Kinder die Schule. Ebenfalls wurde im Jahr 2017 ein Mutter-Kind-Haus gegründet. In dem Haus steht medizinische Grundversorgung durch eine medizinische Assistentin zur Verfügung.
Sowohl die Schule wie auch das Mutter-Kind-Haus erfahren regelmäßige Investitionen um notwendige Verbesserungen zu sicherzustellen.
Bildung als Fundament für Zukunft
Mit der San Saina Boarding School( Sunshine Boarding School) in Dandaphaya haben wir einen nachhaltigen Bildungsort geschaffen, an dem Kinder lernen, wachsen und Perspektiven entwickeln. Was 2015 mit dem Neubau der ersten Schule begann, ist heute ein lebendiger Schulcampus für rund 200 Kinder.
Die Schulen wurden in traditioneller Bauweise aus Naturstein, Holz und Lehm errichtet – fest verankert in der Region und ihren Bedürfnissen. Schritt für Schritt wuchs die Infrastruktur: neue Klassenräume, ein Hostel für Kinder aus entlegenen Dörfern und ein sicherer Schulhof als Ort der Gemeinschaft.
Unsere Schulen begleiten Kinder vom Kindergartenalter bis zur 8. Klasse. Die weiterführenden Schuljahre absolvieren sie gemäß staatlichen Vorgaben in öffentlichen Schulen – auf der guten Basis, die sie bei uns erhalten haben.
Ein engagiertes Lehrerteam vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch Werte, Gesundheit und soziale Kompetenzen.
Bildung bedeutet hier mehr als Unterricht. Sie ist der Schlüssel zu Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und einer selbstbestimmten Zukunft.
Ein sicherer Ort für Mütter, Frauen und Kinder
Mit dem Neubau des Mutter-Kind-Hauses (2017–2018) haben wir in einer abgelegenen Region Nepals einen geschützten Raum geschaffen, der Leben verändert. Einen Ort, an dem Frauen während der Menstruation und nach Geburten Sicherheit, Würde und medizinische Versorgung erfahren.
Noch immer werden in entlegenen Gegenden alte Rituale wie Chaupadi praktiziert: Frauen gelten als „unrein“ und werden aus ihren Familien für diese Zeit verstoßen – trotz gesetzlichem Verbot. Unser Mutter-Kind-Haus setzt dem ein klares Zeichen entgegen.
Unsere medizinische Assistentin versorgt Frauen, Mädchen und Kinder medizinisch, betreut die Schulkinder unserer Einrichtung und sichert die medizinische Grundversorgung in den umliegenden Dörfern. Medikamente und notwendiges Equipment werden vollständig durch NEPAL-MEDICAL-CAREFLIGHT e.V durch erhaltene Spenden finanziert.
Kindern eine Zukunft schenken – Patenschaften für Humla
Viele Kinder in der entlegenen Region Humla wachsen unter äußerst schwierigen Bedingungen auf. Manche sind Halb- oder Vollwaisen, andere stammen aus Familien, die ihren Kindern ohne Unterstützung weder Schulbildung noch medizinische Versorgung ermöglichen können.
Um diesen Kindern eine Perspektive zu geben, bietet NEPAL-MEDICAL-CAREFLIGHT e.V. die Möglichkeit, Patenschaften zu übernehmen.
Unsere 1. Vorsitzende Brigitte Reininger-Faden-Faden reist jedes Jahr persönlich nach Nepal, um sich vor Ort über die Lebenssituation der Kinder zu informieren. Sie erstellt gemeinsam mit unserem Team in Humla Steckbriefe, aktuelle Fotos und kurze Hintergrundinformationen, die den Patinnen und Paten einen transparenten Einblick geben – selbstverständlich immer mit dem Ziel, die Würde und den Schutz der Kinder zu wahren.
Im jährlich erscheinenden Reisebericht stellen wir einige der Kinder vor, die dringend Unterstützung benötigen. Wer möchte, kann sich auf dieser Basis für eine Patenschaft entscheiden und damit ein Leben nachhaltig verändern.
Was bewirkt eine Patenschaft?
Mit einem monatlichen Beitrag von mindestens 50 € erhält das Kind:
Eine Patenschaft schenkt nicht nur Chancen – sie schafft eine Verbindung zwischen Menschen, die sich zuvor nie begegnet sind und nun doch ein Stück gemeinsamen Weg gehen.
Wenn Sie einem Kind aus Humla Hoffnung und Zukunft schenken möchten, freuen wir uns über Ihre Unterstützung.
Als die Welt stillstand, begann für viele der Hunger. Die Wege waren gesperrt, die Märkte leer, die Vorräte aufgebraucht.
Während der Corona-Jahre 2020 und 2021 waren die Schulen geschlossen und die Menschen durften ihre Dörfer nicht verlassen. Als die Lebensmittelvorräte aufgebraucht waren, drohte eine Hungersnot. In dieser Ausnahmesituation organisierte unsere Schwester NGO in Kathmandu Reis aus den tieferen Lagen des Karnalitals. In einer logistischen Kraftanstrengung wurde die Hilfe innerhalb von drei Tagen mit Maultieren nach Dandaphaya gebracht und kontrolliert an die Menschen in sieben Dörfern verteilt.
2021 konnte dank der großzügigen Förderung von STERNSTUNDEN e.V. und zahlreicher Spenderinnen und Spender Reis im Wert von rund 60.000 EUR an die hungernde Bevölkerung ausgegeben werden. Die Hilfe kam an – strukturiert, fair und wirksam.
Unsere Dörfer blieben von Corona verschont.